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A bis Z der Freiwilligendienste

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A bis Z der Freiwilligendienste*

Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Freiwilligendienst. Manche Informationen sind für alle gesetzlich geförderten Freiwilligendienste (FSJ/BFD/FÖJ) gültig, manche nur für die Freiwilligendienste im Bereich Kultur und Bildung und einige wenige sind nur für den Freiwilligendienst Kultur und Bildung in Bayern wichtig.

Wenn du dein Jahr bei uns (Träger = Spielmobile e.V.) verbringst, kannst du dich bei Fragen auch jederzeit an deine Bildungsreferent*in wenden. Die Kontaktdaten findest du bei uns auf der Seite im Bereich "
Kontakt". Alle anderen wenden sich bitte am besten an freiwilligendienste@spielmobile.de oder +49 (0)89 2488307-60.


*Grundlage für das „A bis Z“ bilden das Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG) und darüber hinaus zutreffende rechtliche Regelungen sowie das Qualitätskonzept des Freiwilligendienstes.

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Anleitung

In jeder Einsatzstelle ist eine Person für die Freiwilligen zuständig, die sogenannte fachlich-pädagogische Begleitung. Sie arbeitet die Freiwilligen ein, leitet sie an, führt die Zwischengespräche und ist Ansprechperson für Fragen und Anliegen.

Arbeitslosenversicherung

Die Einsatzstelle zahlt für die Freiwilligen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung (Arbeitgeber*innen- und Arbeitnehmer*innenanteil). Wenn Freiwillige nach dem Freiwilligendienst nicht direkt einen Job, einen Ausbildungs- oder Studienplatz finden, sollten sie sich am besten drei Monate vor Ende des Frei- willigendienstes bei der Agentur für Arbeit melden. Nach zwölf vollen Monaten haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wer Arbeitslosengeld bezieht, ist auch weiterhin versichert. Freiwillige, die ihren Dienst vorzeitig beenden, müssen sich arbeitslos melden, um weiter versichert zu sein – wenn sie nicht direkt danach einen Job, eine Ausbildung oder ein Studium beginnen.

Arbeitslosengeld und Arbeitslosigkeit

Empfänger*innen von Bürgergeld können einen Freiwilli- gendienst leisten. Ein Freiwilligendienst ist ein wichtiger persönlicher Grund, der der Ausübung einer Arbeit entgegensteht. Daher sind Freiwillige nicht verpflichtet, eine Arbeit aufzunehmen. Leistungen im Freiwilligen- dienst (wie Taschengeld und Sozialversicherungsbei- träge) werden angerechnet. Das heißt, man bekommt entsprechend weniger ausgezahlt.

Arbeitsstunden und Arbeitszeit

Der Freiwilligendienst ist in der Regel eine Vollzeit- Tätigkeit. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt maximal 40 Stunden. Sie orientiert sich an den Arbeitszeiten der Einsatzstelle. Meist wird von Montag bis Freitag gearbeitet. Für einen Freiwilligendienst in Teilzeit muss ein Grund vorliegen, zum Beispiel: Pflege von Angehörigen, Behinderung, gesundheitliche Probleme. Im Rahmen der betriebsüblichen Dienstpläne dürfen Freiwillige auch am Wochenende arbeiten. Freiwillige haben Anspruch auf ein freies Wochenende in vierzehn Tagen. Arbeit am Feiertag muss innerhalb von acht Wochen ausgeglichen werden. Für Wochenend- und Feiertagsdienste gibt es keine gesonderten Zuschläge. Regelungen, die davon abweichen, müssen abgesprochen und vomTräger (Spielmobile e.V.) genehmigt sein. Für geleistete Überstunden gibt es einen Freizeitaus- gleich, Überstunden werden im Freiwilligendienst nicht ausgezahlt. Bei Freiwilligen unter 18 Jahren gilt zudem das Jugendarbeitsschutzgesetz (siehe: Minderjährige).

Bildungsreferent*innen

Die pädagogischen Fachkräfte der Freiwilligendienste Kultur und Bildung in Bayern heißen Bildungsrefe- rent*innen. Sie leiten jeweils eine der sechs Seminar- gruppen (Freiwilligendienste-Team). Die Bildungsrefe- rent*innen begleiten die Freiwilligen das ganze Jahr über und helfen bei Fragen rund um den Freiwilligendienst.

Bildungstage

Ein Freiwilligendienst ist ein Bildungsjahr. Der Gesetzgeber schreibt für einen zwölfmonatigen Einsatz mindestens 25 Bildungstage vor. Bildungstage zählen als Arbeitstage. Freiwillige vom Träger Spielmobile e.V. nehmen im Freiwilligendienst an vier Seminareinheiten teil, die Spielmobile e.V. organisiert. Freiwillige mit BFD-Vertrag fahren zusätzlich auf ein 5-tägiges Seminar. Um auf die 25 Bildungstage zu kommen, gibt es für alle Freiwilligen vom Träger angebotene Wahl-Bildungstage. Außerdem müssen sich Freiwillige mindestens einen Bildungstag selbst organisieren. Weitere Bildungstage können sie zusätzlich machen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten z.B.: - Schnuppertag in einer anderen Arbeitsstelle (eine andere Kultureinrichtung, ein Handwerksbetrieb, ein Unternehmen oder sonstige Arbeitsstätten), - Informationstag an einer Universität oder einem Ausbildungsbetrieb, - Praktikum (auch für mehrere Tage). Für alle selbst organisierten Bildungstage gilt, dass sie vorab mit der Einsatzstelle und dem*der Bildungsreferent*in abgesprochen werden müssen.

Ehrenamtskarte

Freiwillige können während ihres Freiwilligendienstes die bayerische Ehrenamtskarte bei Landkreisen und Städten beantragen. Mit dieser Karte gibt es in ganz Bayern Vergünstigungen beim Einkaufen oder kosten- lose Eintritte in Kultureinrichtungen. Weitere Informationen gibt es hier: www.ehrenamtskarte.bayern.de

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